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Aktuelle Neuigkeiten der Schützengilde
In eigener Sache:
Die Schützengilde Burgsteinfurt steht vor einer ungewissen Zukunft, da auf der Generalversammlung kein neuer Vorstand gewählt werden konnte. Die Vereinsaktivitäten ruhen – ein Schützenfest 2026 ist derzeit nicht geplant. Wir bedanken uns herzlich für die vergangenen Jahre, die vielen schönen Momente und die zahlreichen Besuche auf unserem Schützenfest. Eine Auflösung nach 550 Jahren Vereinsgeschichte ist jedoch ausdrücklich nicht vorgesehen.
Mehr dazu im Pressetext der WN (danke an Rainer Nix):
Die Schützengilde Burgsteinfurt bangt um ihre Existenz. Trotz Bemühungen konnten keine Kandidaten für die Besetzung des Geschäftsführenden Vorstands gefunden werden. Der erste Vorsitzende Stefan Varwick stellte sich nach vielen Jahren im Amt und über 30 Jahren Vorstandsarbeit nicht zur Wiederwahl, ebenso möchte Schriftführer David Göcke nicht weiter kandidieren. Der 2. Vorsitzende Tim Scheipers und Kassiererin Marion Naber erklärten bereits vor längerer Zeit, auf der Generalversammlung am 31. Januar im Landgasthof Teepe zurückzutreten. Hintergrund ist ein Mitgliederschwund, der bereits seit Jahren zu verzeichnen ist. Mittlerweile gehören noch 81 zahlende Mitglieder zur Gilde.
Während der Versammlung fanden sich keine Kandidaten, so dass bei den Wahlen ein neuer Vorstand nicht gebildet werden konnte. Dennoch hofft die Gilde auf eine Zukunft. „Wir melden dem Amtsgericht die Situation, dann wird alles erst einmal gemäß des Vereinsrechts geregelt“, so Varwick. Im Klartext bedeutet es, dass vom Amtsgericht für ein Jahr ein kommissarischer Vorstand eingesetzt wird. „Wahrscheinlich sind es diejenigen Vorstandsmitglieder, die den Verein bisher gelenkt haben“, so der scheidende Vorsitzende. Funktioniert das nicht, werden sämtliche Mitglieder der Schützengilde angeschrieben, um auf diese Weise Kandidaten zu finden. Reißen alle Stricke, wird ein Rechtsanwalt eingesetzt.
Nun gilt die Frist von einem Jahr, um eine dauerhafte Lösung zu finden. In dieser Zeit ruhen die Vereinsaktivitäten, voraussichtlich wird in 2026 kein Schützenfest stattfinden. „Es sei denn, es werden doch noch Vorstandskandidaten gefunden und vorher auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt“, sagte Varwick.
Es besteht auch die Möglichkeit einer Lösung, die heute noch gar nicht in Sicht ist. Es könnten zum Beispiel Gespräche über einen Zusammenschluss mehrerer Burgsteinfurter Stadt-Schützenvereine wieder aufgenommen werden. Es ist zurzeit noch alles offen. Die Gilde aufzulösen, scheint zunächst keine Option. Aus den Reihen der Versammelten wurde bekräftigt, dass es zu schmerzhaft sei, nach 550 Jahren Vereinsgeschichte einfach so einen Schlussstrich zu ziehen. Noch in 2025 wurde das Jubiläum gefeiert. Die Auflösung würde als Schritt gesehen, der nicht wieder rückgängig zu machen wäre.
Als weitere Frage diskutierte die Versammlung, was im „Worst Case“ aus der Niederdeutschen Bühne würde, die der Gilde angeschlossen ist. Dazu hieß es, sie agiere bereits heute weitgehend selbstständig. Außerdem bestehe theoretisch die Möglichkeit, bei den Hollicher oder Sellen-Veltruper Schützen anzudocken, vielleicht auch beim Heimatverein Burgsteinfurt. Hier ist ebenso noch nichts entschieden.

